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Panthenol flüssig

Panthenol: Mehr als nur Wundheilung

Panthenol (auch als Dexpanthenol bezeichnet) ist vor allem als Wirkstoff aus Wund- und Heilsalben bekannt. Mit gutem Grund, denn Panthenol stimuliert die Zellneubildung. Studien bestätigen, dass es noch viel mehr kann. Für Feuchtigkeit, Schutz und sogar Anti-Aging sollte Panthenol in keiner Hautpflege fehlen. Auch vor und nach dem Sonnenbad wirkt Panthenol Wunder. Warum Panthenol so wirksam ist, erfahren Sie in dem folgenden Artikel.

Wirkung in Wund- und Heilsalben

Unsere Haut schützt uns vor Krankheitserregern, wie z. B. Viren, Bakterien oder Pilzen. Bei Wunden und Schürfungen kann die Haut ihre übliche Barrierefunktion nicht übernehmen und unser Organismus ist besonders anfällig (deshalb ist die Reinigung von Wunden so besonders wichtig). Panthenol hilft dem Körper, schnell wieder eine Haut zu entwickeln, so dass er vor Bakterien und äußeren Reizen geschützt ist.

Panthenol fördert die Produktion von Hautzellen. Nur so kann unser Körper neue Haut bilden. Es werden zwei verschiedene Typen von Hautzellen gebraucht: Fibroblasten und Kerantinozyten. Fibroblasten sind für die Kollagenproduktion verantwortlich und geben unserer Haut auf diese Weise eine Struktur. Keratinozyten nennt man auch ‘die hornbildenden Zellen’. Horn ist in den oberen Hautschichten maßgeblich für die Schutzfunktion der Haut verantwortlich. Je mehr dieser Zellen gebildet werden, desto schneller kann unser Körper neue Haut entwickeln. Wunden heilen deutlich schneller.

Panthenol für Hautfeuchte und Anti-Aging

Panthenol beschleunigt nicht nur den Heilungsprozess, sondern steigert auch die Hautfeuchte, schützt bei Hautkrankheiten und hilft gegen vorzeitige Hautalterung. Wird es über die Haut aufgenommen, beginnt ein kleines Wunder. Panthenol wird in Pantothensäure (Vitamin B5) umgewandelt und regt die Lipidsynthese an. Es können sich also mehr Fette bilden. Das heißt nicht, dass die Haut dann fettiger werden muss. Die Lipide in den oberen Hautschichten haben nämlich auch noch viele andere Funktionen. Sie sorgen dafür, dass unsere Haut elastisch bleibt und gut durchfeuchtet ist. Bei gestörter Lipidsynthese kommt es zu Trockenheit und Barrierestörungen. So können auch Schübe von Neurodermitis, Rosazea und Psoriasis durch panthenolhaltige Creme verhindert werden.

Panthenol bei Sonnenbrand – und sogar vor dem Sonnenbad

Die Wirkung von Panthenol bei sonnengereizter Haut ist vielen bereits bekannt. Die angeregte Zellerneuerung hilft der Haut, sich schneller zu regenerieren. Interessant ist, dass Panthenol auch vor und während des Sonnenbades viel für die Widerstandsfähigkeit der Haut tun kann.

Eine neue Studie zeigt, dass UV-Strahlung die Lipidsynthese in der Haut reduziert. Hier kann Panthenol gegensteuern, indem es diese wiederum anregt. So kann ein sonnenbedingter Feuchtigkeitsverlust verringert werden. Die Haut bleibt besser durchfeuchtet, elastischer und auch der Schutz vor Hautkrankheiten erhöht sich.

Fazit

Panthenol trägt wesentlich zur Hautneubildung bei und ist nicht nur bei Wunden und Hautabschürfungen wirksam. Es verbessert auch die Hautfeuchte und die Hautelastizität durch die Ankurbelung der Lipidsynthese. Panthenol kann jeder Haut gut tun. Vor allem aber pflegt es bei reifer, gestresster und trockener Haut und beugt Hautkrankheiten wie Psoriasis, Neurodermitis und Rosazea vor. Es ist sehr gut verträglich und sollte somit in keiner Hautpflege fehlen. In unsere Hautcreme+ hat unser Vater immer schon eine Extraportion Panthenol eingerührt.

Quellen

Ärzteblatt – Dexpanthenol Wirkmechanismus aufgeklärt

Pinkmelon – Altern durch Sonnenlicht

Studie – UV decreases the synthesis of free fatty acids

Wikipedia – Dexpanthenol

 

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