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Linolsäure – wie wirkt sie in der Haut?

Linolsaeure Antiaging

Linolsäure ist einer der wirkungsvollsten Anti-Aging-Inhaltsstoffe. Da sie aber fast unbekannt ist, wollen wir in diesem Artikel ihre Wirkung erklären.

Was ist Linolsäure?

Linolsäure ist eine ungesättigte Fettsäure, die natürlich in verschiedenen pflanzlichen Ölen vorkommt (z. B. Sonnenblumen-, Traubenkern-, Olivenöl) . Sie gehört zu der Familie der Omega-6-Fettsäuren, die mit den Omega-3-Fettsäuren eng verwandt sind. Letztere sind vielen sicher durch ihre positiven Effekte auf die Gesundheit bekannt.

Für den menschlichen Körper ist Linolsäure ausgesprochen wichtig. Als Bestandteil der Ceramide sorgt sie für strahlende Haut und Haare. Ceramide sind als wertvolle Fette am Aufbau der obersten Hautschicht beteiligt und sorgen für die Aufrechterhaltung der Hautbarriere. Ceramide sind somit essentiell für eine gesunde und widerstandsfähige Haut.

Linolsäure gelangt über Kosmetik in unsere Haut. Vor allem durch hochwertige, natürliche Fette. Aber auch durch Phospholipide. Dies sind Membranlipide, die sich häufig auch in den Zellen unseres Körpers finden.

 

Übrigens, Mineralöle und Silikone enthalten keine Linolsäure. Deshalb finden wir sie auch als Cremebasis nicht ideal. Mineralöle enthalten keine wertvollen natürlichen Fettsäuren. Silikone sind ebenfalls ein Kunsstoff und nähren die Haut also auch nicht mit wertvollen Fettsäuren.

 

Linolsäure – für Feuchtigkeit, gegen Akne und bei Hyperpigmentierung

Linolsäure ist ein echter Allrounder und wird deshalb gerne in Kosmetika verwendet. Aber was macht sie genau in der Haut?

Sie kann vieles:
Zum einen spendet Linolsäure viel Feuchtigkeit – man spricht von „Emollienten“. Linolsäure ist Bestandteil vom „Natural Moisturizing Factor“ (NMF). Dabei handelt es sich um das natürliche Feuchthaltesystem der Haut. Der NMF bildet in der obersten Hautschicht (Hornschicht) einen Schutzmantel. Er ist dafür zuständig, dass die Haut stets gut mit Wasser versorgt bleibt, auch wenn die äußeren Bedingungen ungünstig sind, z. B. bei Wind und niedrigen Temperaturen. Übrigens, Glycerin ist ebenfalls ein Bestandteil des NMF. Auch Squalan ist ein natürlicher Bestandteil des Schutzmantels unserer Haut.

Zum anderen spielt Linolsäure eine entscheidende Rolle bei Hautproblemen, denen Entzündungsprozesse zu Grunde liegen. Dies ist z. B. bei Akne und bei Psoriasis der Fall. Linolsäure hat starke entzündungshemmende Eigenschaften, und hilft auf diese Weise die Beschwerden zu lindern.

Linolsäure bei Pigmentflecken

Aus rein ästhetischer Sicht ist Linolsäure hilfreich gegen dunkle Verfärbungen der Haut (Hyperpigmentierungen). Diese entstehen z. B. bei Akne, während der Schwangerschaft und durch intensives Sonnenbaden ohne Schutz. Auf natürliche Weise reguliert die Linolsäure die gesteigerte Melaninsynthese, die für die Verfärbungen verantwortlich ist.

Die Wirkung gegen Pigmentflecken ist in Kombination mit bekannten Antioxidantien besonders ausgeprägt. Vitamin C ist einer der bekanntesten Anti-Aging-Wirkstoffe und eignet sich perfekt für die Kombination mit Linolsäure. Auch Vitamin A in Form von Retinol wirkt zusammen mit der Linolsäure gegen Altersflecken.

Fazit

Linolsäure ist eine Fettsäure, die unserer Haut auf verschiedenen Ebenen gut tut. Sie sorgt dafür, dass unsere Haut gut hydratiert ist und so geschützt wird. Zudem wirkt Linolsäure auf sanfte Art gegen Akne und Hyperpigmentierung.

In unserer Hautcreme+ ist Linolsäure in den reinen und hochwertigen Lipiden enthalten. Vor allem wird Linolsäure aber vom Körper aus unserem natürlichen Emulgator, dem Phosphatidylcholin, gebildet.

 

Quellen

Wikipedia – Linolsäure