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Wie Ceramide Ihre Haut stark machen

Ceramide sind in der Haut dafür verantwortlich, dass die Haut ihre Schutzfunktion ausüben kann. Das ist die Grundlage für eine schöne, gesunde Haut. Deshalb gelten Ceramide als Geheimtipp in der Anti-Aging-Kosmetik. Aber auch die meisten Hautprobleme resultieren aus einem gestörten Hautschutz, der sich durch Erhöhung der Ceramidkonzentration lindern lässt. Eine wirksame Creme kann hier gleich doppelt helfen. Sie kann Ceramide in die Haut bringen und die natürliche Produktion der Ceramide anregen.

Was sind Ceramide?

Ceramide sind Sphingolipide – sogenannte Membranlipide. Dies sind fettähnliche Substanzen und wichtige Bestandteile der menschlichen Zellmembran. Ceramide kann man sich in der Rohform als öliges Wachs vorstellen.

In der obersten Hautschicht, unserer Hornschicht, halten Ceramide unsere Hautbarriere zusammen. Sie sind also hauteigen und daher auch für Naturkosmetik geeignet. Sie bilden eine wasserundurchdringliche Schicht, die die Haut vor äußeren Reizen und vor Wasserverlust schützt. Diese Hautbarriere ist die Grundvoraussetzung für eine schöne, gesunde Haut.

Ceramide – starke Hautbarriere, gesunde Haut

Eine geschwächte Hautbarriere führt zu empfindlicher Haut. Stoffe und Mikroorganismen können leichter in die Haut eindringen und dort Reizungen oder Ausschläge auslösen. Die Hautbarriere sorgt auch dafür, dass Wasser nicht einfach aus der Haut verdunsten kann. Eine Schwächung ist daher häufig auch die Ursache für trockene Haut.

Eine Zufuhr von Ceramiden verringert also den natürlichen Wasserverlust der Haut, auch TEWL genannt (Trans Epidermal Water Loss). So bleibt die Haut besser durchfeuchtet. Dies bildet die Grundlage für eine strahlende Haut mit weniger Fältchen. Deshalb gelten Ceramide in Anti-Aging-Cremes bereits als Geheimtipp. Auch bei der Augenpflege können Ceramide besonders wirksam sein. Denn je mehr Feuchtigkeit die dünne Haut um die Augen speichert, desto weniger Fältchen entstehen.

Aber vor allem verheißen Ceramide auch bei Hautkrankheiten Besserung. Die Haut kann sich durch die Barriere besser vor exogenen Reizen, wie Bakterien und Pilzen, schützen. Tatsächlich wurden bei Neurodermitis, Dermatosen und Schuppenflechte (Psoriasis) auch verringerte Ceramid-Konzentrationen in der Haut nachgewiesen. Hilft die Kosmetik beim Aufbau der Hautbarriere, beugt man Hautkrankheiten vor und kann Schübe verringern. Der Schlüssel zu einer gesunden Haut ist daher eine ausreichende Versorgung mit Ceramiden.

Stärken Sie Ihre Hautbarriere mit Ceramiden

Die offensichtlichste Lösung, um die Haut mit zusätzlichen Ceramiden zu stärken, ist, ihr direkt Ceramide in Form von Ceramide 3 zuzuführen. Diese sind auf der Inhaltsstoffliste leicht zu entdecken und nennen sich einfach Ceramide NP. ‘NP’ steht dabei für N-Stearoyl-phytosphingosine. Dies ist einfach ein Bestandteil dieser speziellen Ceramide Art. Nur wenige Kosmetikprodukte gehen diesen Weg, da Ceramide sehr aufwändig herzustellen sind. Sie zählen daher zu den kostbarsten Rohstoffen, die in Kosmetik verarbeitet werden.

Neben dem Ceramide 3 spielt auch das Ceramid 1 eine wichtige Rolle in der Hautbarriere. Dieses wird in der Haut selbst gebildet. Hierfür wird allerdings Linolsäure benötigt, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Ein besonders wirksamer Weg, die Haut mit Linolsäure zu versorgen, führt über Phosphatidylcholin. Dieses Phospholipid ist reich an Linolsäure und kann sie leicht in die tieferen Hautschichten transportieren. Aber das ist noch nicht alles: Phosphatidylcholin ist nämlich der Hauptbestandteil jeder menschlichen Zellmembran. Deshalb kann es in Kosmetik besonders verträglich wirken. Wie genau Phosphatidylcholin wirkt, können Sie in diesem Artikel lesen.

Fazit

Als Hauptbestandteil der Hautbarriere sind Ceramide für eine gesunde Haut unerlässlich. Eine wirksame Kosmetik muss daher auch die Ceramidkonzentration in der Haut erhöhen. Die hauteigene Ceramidproduktion von Ceramiden-1 lässt sich besonders wirksam durch Phosphatidylcholin anregen. Außerdem sollten in Cremes Ceramide 3 (INCI: Ceramide NP) zur direkten Unterstützung der Hautbarriere nicht fehlen.

Dieser Artikel wurde im Mai 2017 aktualisiert.

 

Quellen

 

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